A/B-Konzept

Basiskonversionsrate in der A/B-Testplanung

Die Basiskonversionsrate ist die erwartete Konversionsrate der Kontrollgruppe vor Beginn des Experiments. Sie ist wichtig, da für die gleiche Zielsteigerung je nach Ausgangswert unterschiedliche Stichprobengrößen erforderlich sein können.

Warum ändert die Basislinie die Berechnung?

Eine Änderung von 2 % auf 3 % verhält sich anders als eine Änderung von 20 % auf 21 %, auch wenn beides auf dem Papier einfach erscheinen mag. Die Ausgangswerte prägen die Varianz des Ergebnisses und beeinflussen somit den erforderlichen Stichprobenumfang.

Deshalb sind aktuelle Kontrolldaten einer groben Schätzung vorzuziehen.

Wie man eine Basislinie auswählt

Die beste Vergleichsbasis bilden in der Regel aktuelle, vergleichbare Daten aus demselben Funnel-Schritt oder Experimentkontext. Wenn sich Saisonalität, Traffic-Quelle oder Zielgruppenzusammensetzung geändert haben, können ältere Vergleichswerte irreführend sein.

Bei hoher Unsicherheit berechnen Testplaner manchmal einen Bereich unter Verwendung mehrerer plausibler Basiswerte.

Was man vermeiden sollte

Vermeiden Sie es, ambitionierte Ziele als Ausgangspunkt zu verwenden. Der Ausgangspunkt sollte die aktuelle Realität widerspiegeln, nicht das, was Sie erreichen möchten. Optimistische Ausgangspunkte können zu irreführenden Verkehrsprognosen und einer mangelhaften Testplanung führen.

Wie man die Vertrauenswürdigkeit der Basisdaten aufrechterhält

Die beste Vergleichsbasis sind aktuelle Daten derselben Zielgruppe und desselben Schritts im Verkaufstrichter, den Sie testen möchten. Ein allgemeiner, websiteübergreifender Durchschnittswert kann irreführend sein, wenn das Experiment mit einem engeren oder volatileren Segment durchgeführt wird.

Bei hoher Unsicherheit ist es oft besser, einen Bereich von Stichprobengrößen anhand mehrerer plausibler Basiswerte zu schätzen. Dadurch erhält das Team einen Planungsspielraum anstelle eines trügerischen Gefühls von Präzision.

  • Aktuelle Kontrolldaten sind historischen Durchschnittswerten vorzuziehen.
  • Passen Sie die Basislinie exakt an die Zielgruppe und die Messgröße des Tests an.
  • Achten Sie auf saisonale Schwankungen oder Änderungen der Verkehrszusammensetzung.
  • Verwenden Sie einen Bereich, wenn die Basisunsicherheit noch hoch ist.

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Häufige Fragen

Was lerne ich auf dieser Seite?
Die Basiskonversionsrate ist die erwartete Konversionsrate der Kontrollgruppe vor Beginn des Experiments. Sie ist wichtig, da für die gleiche Zielsteigerung je nach Ausgangswert unterschiedliche Stichprobengrößen erforderlich sein können.
Für wen ist dieser A/B-Test-Leitfaden gedacht?
Dieser Leitfaden richtet sich an Produktteams, Growth Marketer, Analysten und alle, die Experimente planen und bessere Entscheidungen zu Effektgröße, Traffic und Testdesign treffen möchten.
Was sollte ich nach dem Lesen dieser Seite tun?
Nutzen Sie die Erklärung hier, um realistische Annahmen zu wählen, und wechseln Sie dann zum Rechner oder zu verwandten Seiten, um den für Ihr Experiment benötigten Traffic zu schätzen.
Was, wenn ich meiner aktuellen Basisschätzung nicht traue?
Verwenden Sie eine Reihe plausibler Ausgangswerte und vergleichen Sie die Stichprobenergebnisse dieser Szenarien. Dadurch erhalten Sie einen Planungsbereich anstelle einer einzelnen Zahl, die möglicherweise fälschlicherweise als präzise empfunden wird.
Sollte ich die seitenweite Konversionsrate als Basiswert verwenden?
Nur wenn die Testzielgruppe und die Kennzahl tatsächlich dem durchschnittlichen Wert der Website entsprechen. In vielen Fällen liefert ein enger gefasster Schritt im Verkaufstrichter oder ein spezifisches Segment eine nützlichere und genauere Grundlage für die Planung.