Wie berechnet man die Stichprobengröße für eine Umfrage?
Die Berechnung der Stichprobengröße wird deutlich einfacher, wenn man sie in einige wenige praktische Entscheidungen unterteilt. Diese Seite erklärt die Vorgehensweise, die die meisten Teams vor dem Start einer Umfrage tatsächlich befolgen.
Beginnen Sie mit der Entscheidung, die Sie treffen müssen.
Die richtige Stichprobengröße hängt von der Entscheidung ab, die die Umfrage unterstützen soll. Eine kurzfristige Kurzbefragung verträgt weniger Genauigkeit als eine Studie, die Budgets, Richtlinien oder die Produktentwicklung beeinflusst.
Deshalb sollte die Stichprobengröße kontextbezogen gewählt und nicht von einem zufälligen Vergleichswert übernommen werden.
Wählen Sie die wichtigsten Eingaben aus
Die meisten Berechnungen des Stichprobenumfangs für Umfragen verwenden vier praktische Eingangsgrößen: Konfidenzniveau, Fehlermarge, geschätzter Anteil und optionale Populationsgröße.
Wenn Sie keine vorherigen Daten für den erwarteten Anteil haben, ist 50 % der konservative Standard, da dies die größte erforderliche Stichprobe ergibt.
- Vertrauensniveau: Wie sicher möchten Sie sein?
- Fehlermarge: Wie genau soll die Schätzung sein?
- Geschätzter Anteil: Ihre beste Schätzung oder 50 %, falls unbekannt
- Populationsgröße: hilfreich bei begrenztem Publikum
Berechnen, dann Plausibilitätsprüfung
Vergleichen Sie den mithilfe der Formel oder des Rechners ermittelten Zielwert mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort. Prüfen Sie, ob dieses Ziel realistisch ist, ob Untergruppen eine eigene Stichprobengröße benötigen und ob die erwartete Rücklaufquote Ihre Einladungsstrategie beeinflusst.
Eine gute Stichprobengröße ist nicht nur mathematisch korrekt, sondern muss auch für das Projekt realistisch sein.
Eine praktische Abfolge zum Befolgen
Die meisten Teams erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie zuerst das Berichtsziel festlegen, dann das Konfidenzniveau und die Fehlermarge bestimmen und anschließend prüfen, ob die Populationsgröße und die Bedürfnisse von Untergruppen den Plan verändern. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass die mathematischen Grundlagen in die Entscheidung einfließen.
Es hilft auch dabei, statistische Entscheidungen von Entscheidungen im Rahmen der Feldarbeit zu trennen. Die Stichprobengröße gibt an, wie viele vollständige Antworten Sie benötigen, während die Rücklaufquote angibt, wie viele Personen Sie einladen müssen.
- Definieren Sie die Entscheidung, die die Umfrage unterstützen soll.
- Wählen Sie das Konfidenzniveau und die Fehlermarge bewusst.
- Verwenden Sie 50 % als konservativen Standardwert, wenn der Anteil unbekannt ist.
- Konvertiere das Beispielziel vor dem Start in ein Einladungsziel.