Wozu dient dieser Rechner?
Ein Rechner für die Stichprobengröße von Umfragen schätzt, wie viele vollständige Antworten Sie benötigen, bevor Sie eine Studie starten. Das erleichtert die Wahl einer realistischen Zielgröße, anstatt zu raten oder viel zu wenige Daten zu erheben.
Die gängigsten Eingangsgrößen sind Konfidenzniveau, Fehlermarge, geschätzter Anteil und Populationsgröße. Wenn der erwartete Anteil nicht bekannt ist, sind 50 % üblicherweise ein konservativer Ausgangspunkt.
Wann man es verwendet
Dieser Rechner eignet sich für Kundenbefragungen, Mitarbeiterbefragungen, Website-Feedback-Umfragen, Marktforschung und die meisten Studien, bei denen Sie einen Populationsanteil anhand einer Stichprobe schätzen möchten.
Es ist besonders hilfreich, wenn Sie vor Beginn der Feldarbeit ein Antwortziel benötigen, das Budget begrenzt ist oder Sie begründen möchten, warum eine bestimmte Anzahl von Antworten ausreichend ist.
- Kundenzufriedenheitsumfragen
- Mitarbeiterbefragungen
- Marktforschungsfragebögen
- Website- oder Produktfeedback-Studien
Wie ist das Ergebnis zu interpretieren?
Die wichtigste Zahl ist die angestrebte Anzahl an abgeschlossenen Umfragen, nicht die Anzahl der versendeten Einladungen. Bei einer erwarteten Rücklaufquote müssen Sie in der Regel deutlich mehr Personen einladen, als die Stichprobe selbst umfasst.
Wenn Ihre Grundgesamtheit bekannt und relativ klein ist, kann die erforderliche Stichprobengröße durch die Anwendung der Korrektur für endliche Grundgesamtheiten geringfügig reduziert werden.
Hinweise zur praktischen Planung
Betrachten Sie das Ergebnis als Zielwert für die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen und berechnen Sie anschließend rückwärts die benötigte Anzahl an Einladungen basierend auf der erwarteten Rücklaufquote. Genau an diesem Punkt entscheiden sich Umfragen in der Praxis oft über Erfolg oder Misserfolg.
Wenn Sie Untergruppen wie Abteilungen, Märkte oder Kundensegmente vergleichen möchten, planen Sie diese Reduzierungen vor dem Start der Studie. Eine Gesamtstichprobe kann aussagekräftig erscheinen, während die Stichproben der Untergruppen zu klein bleiben, um sinnvolle Vergleiche zu ermöglichen.
- Legen Sie vor Beginn der Feldarbeit ein Ziel für die Anzahl abgeschlossener Antworten fest.
- Passen Sie die Anzahl Ihrer Einladungen an, um realistische Antwortraten zu erzielen.
- Prüfen Sie, ob für wichtige Untergruppen größere Stichproben erforderlich sind.
- Dokumentieren Sie die Annahmen, die dem gewählten Ziel zugrunde liegen.